Krisenmanagement bei Corona ist nur die Spitze des Eisbergs.

Das aktuelle Corona Krisenmanagement ist in vielen Branchen nur die Spitze des Eisbergs. Der Faktor Zeit bleibt trotz staatlicher Liquiditätshilfe der entscheidende Faktor. Hier stellt sich die Frage: Was ist denn so fundamental anders bei dieser Krise? 

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Der bereits in 2019 begonnene Abschwung wird aktuell durch die Corona Pandemie noch deutlich verstärkt. Die gerade erst verabschiedeten staatlichen Liquiditätshilfen (KfW Sonderkredite / Steuerstundungen / Verbesserung Kurzarbeit etc.) sind konsequent in der akuten Krisenhilfe, dienen aber im Wirkungsgrad zunächst nur der Symptombekämpfung und der Vertrauensbildung.

Der aktuelle Krisenverlauf wird aus aktueller Sicht gegenüber der Finanzkrise 2008/09 ( „V“ Verlauf mit rapidem Einbruch sowie schneller Erholung) eher einen „L“ Verlauf mit unterschiedlichem Neigungswinkel haben und wird zumindest in den deutschen exportlastigen Kernindustrien länger dauern beziehungsweise holpriger werden.

Hinzu kommt: Wir haben strukturelle Branchenrisiken und Anpassungsprozesse vor uns  wie E-Mobilität, digitale Geschäftsmodelle (Plattform Ökonomie) oder E-Commerce, die Deutschland die nächsten Jahre prägen wird. Hier sind wir nicht Weltmeister oder anders ausgedrückt: „Der Wettbewerb schläft nicht“. Weiterhin sehen wir nach zehn Jahren Aufschwung  einen konjunkturellen Abschwung, der durch geopolitische Risiken sowie Einschränkungen im Freihandel gekennzeichnet ist. Von den rekordhohen Schulden weltweit, auch bedingt durch die Niedrigzinspolitik ganz zu schweigen.

Der Faktor Zeit im Umfeld notwendiger Veränderung

Zeit ist in diesem Krisenumfeld für die Unternehmen von grundlegender Bedeutung. Man kauft sich zwar unter Umständen Zeit durch die kurzfristigen Liquiditäts-hilfen vom Staat, um notwendige Veränderungsprozesse doch noch umzusetzen. Aber wettbewerbsrelevante, nachhaltig wirkende Themen wie Digitalisierung von Prozessen & Geschäftsmodellen sowie Strategietransformationen (E-Mobilität etc.) ins Operative erfordern deutlich mehr zeitliche Vorläufe und umfangreichere Finanzmittel. Im schwer planbaren Krisenumfeld bei sinkenden Umsätzen und Erträgen ist dann oft ein überzeugendes Restrukturierungskonzept zur Sanierungsfinanzierung kein Selbstläufer mehr.

Bantle & Wagner. Ihr Sparringspartner in unruhigen Zeiten

Im Mittelstand kommt den Banken die entscheiden­de Rolle in der Sanierung zu. Deshalb ist eine frühzeitige Einbindung und offene Kommunikation entscheidend. Nichtkommunikation von strategischen Fehlentscheidungen oder operativen Defiziten kosten Vertrauen & wertvolle Zeit im Risikomanagement.

In den allermeisten Fällen kommen die Unternehmer nicht unverschuldet in die Krise. Die Praxis zeigt vor allem auch Intransparenz in Strukturen, Wertschöpfung & Kennzahlen, die sich aus dem Standard-Reporting nicht erkennen lassen. Es mangelt damit auch an einer effizienten Risikofrüherkennung & dem eigentlichen Handeln.

Turnaround-Experten wie Bantle & Wagner werden in obigen Themen oft viel zu spät eingeschaltet und stellen in manchen Fällen bereits die Insolvenzreife fest. Das ist tragisch und sehr oft unnötig. Denn gerade im präventiven Risikomanagement sind die Erfahrung & die Instrumente unsere absolute Stärke. Sprechen Sie uns einfach jederzeit an. Der erste Schritt dabei: Mit unserem Krisen-check können Sie innerhalb weniger Minuten sehen, wo Ihr Unternehmen steht.

Unser Tipp: Machen Sie den Krisen-Check!


Es gibt sichere Indikatoren, an denen sich unternehmerische Risiken und Gefahren schon weit im Vorfeld abzeichnen. In unserem „Krisen-Check“ können Sie diese Anzeichen identifizieren und zugleich erkennen, was Sie zur Prävention tun können.


About the Author Arndt Bantle

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