Im Corona-Krisenmodus: Leitfaden zur Existenzsicherung.

Die meist gestellte Frage von Unternehmern in der aktuellen Krise lautet: Wie kann ich diese Mega-Krise meistern und was braucht es gegenüber Stakeholdern und Banken zur weiteren Hilfe?

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Um diese Frage beantworten zu können, lohnt sich ein Blick auf die Frage, was  die COVID-19 Krise von anderen typischen Krisenverläufen unterscheidet. Drei wesentliche Aspekte sind da zu nennen: Erstens, das drastische und schnelle „Herunterfahren“ der wirtschaftlichen Aktivität in Schlüsselindustrien, zweitens, ein dramatischer Liquiditätseinbruch, den kein Controlling auf dem Radar hatte und drittens aktuell Null Planungssicherheit wie die Krisenbewältigung im Zeitkontext aussehen soll.

Durch die Geschwindigkeit & Heftigkeit des Einbruchs in vielen Branchen befinden sich mittelständische Unternehmen bereits durchgängig in existenzbedrohenden Liquiditätskrisen beziehungsweise sind diese Krisen absehbar.

Auf die Frage der Unternehmer, wie sie die Mega-Krise meistern können und was sie gegenüber Stakeholdern & Banken zur weiteren Hilfe brauchen, kann die Antwort nur lauten: Einen Entwurf für die Umsetzung eines Masterplans sowie eine krisengerechte Kommunikation von Plan und Ist-Zahlen. Das gilt für die aktuelle Phase 1 der wirtschaftlichen „Schockstarre“. 

Dabei steht zunächst nicht das Geschäftsmodell im Fokus, sondern die Schaffung von Liquidität & die Stabilisierung der operativen Basis im direkten Zusammenspiel mit dem Ziel, überhaupt weitere Planbarkeit zu schaffen. Erst in Phase 2 werden notwendige strukturelle Veränderungen (Digitalisierung / E-Mobilität) & Optimierungen wieder stärker gewichtet.

Hier ist unser Handlungs-Leitfaden für Gesellschafter & Geschäftsführer in der aktuellen COVID-19-Phase:

1. IMPLEMENTIERUNG LIQUIDITÄTSCOCKPIT FÜR DIE KRITISCHE PHASE 1   (hier klicken!)

2. STAATLICHE KURZFRISTIGE LIQUIDITÄTSHILFEN KONSEQUENT NUTZEN   (hier klicken!)

3. VERLÄSSLICHE KRISENKOMMUNIKATION AN STAKEHOLDER & BANK   (hier klicken!)

Unsere Empfehlung:


Die bis hierher genannten Maßnahmen können aus eigener Kraft sehr schnell & strukturiert umgesetzt werden und schaffen die notwendige kurzfristige Stabilisierung!
Manßnahme 4 baut die „Brücke“ zu den weiteren (staatlichen) Kreditmöglichkeiten.

4. AUSBAU DES (KRISENANGEPASSTEN) KURZFRISTIGEN FINANZPLANS ZU EINER INTEGRIERTEN GESCHÄFTSJAHRESPLANUNG FÜR 2020   (hier klicken!)

5. BRENNPUNKT: HAFTUNG DER GESCHÄFTSFÜHRUNG & INSOLVENZRECHT   (hier klicken!)

Unsere Empfehlung zum Brennpunkt:


Bitte unbedingt bei hohen Liquiditätslücken prüfen, ob das Unternehmen sich auf die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht stützen kann. Aus dem kurzfristigen Finanzplan kann die Zahlungsfähigkeit insolvenzrechtlich beurteilt werden.


Wir können hier gerne unterstützen.

About the Author Arndt Bantle

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